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Grundhaltung

Die Grundhaltung von Familien Coaching Professional ® beschreibt die Besonderheit und die wesentlichen Merkmale dieser Form der systemischen Familienbegleitung. Sie wurde gemeinsam mit Absolventen der Aus- und Weiterbildung Familien Coaching Professional® erarbeitet und wie folgt formuliert:

Im Wesentlichen geht es bei Familien Coaching Professional® darum, die coaching-relevante Situation in der Familie, das heisst konkret die Konflikte zwischen Familienmitgliedern oder das Problem eines Einzelnen zu sehen, eingebettet in seine Entstehungsgeschichte. Und damit in einen größeren Zusammenhang.
Es geht nicht darum, dass Jemand etwas falsch macht oder gemacht hat, auch nicht darum ob Jemand falsch ist – nicht das Kind, nicht die Mutter, nicht der Vater und auch nicht die/der ErzieherIn, nicht die/der LehrerIn oder sonst Jemand. Es geht darum, die Situation in Ihrer Gesamtheit zu erkennen und dadurch zur neuer Wahrnehmung und neuem Verhalten zu kommen. Diese Herangehensweise verstärkt die offene, wertschätzende Grundhaltung einer jeden fundierten Coaching Arbeit.

Diese Haltung, unabhängig von den sich entblätternden Inhalten konsequent zu behalten, macht es möglich wertfrei zu bleiben, auch wenn es um sehr „hohe Beträge“ geht. Dazu ist es notwendig, auf die zu Grunde liegenden Dynamiken zu schauen, die hinter den sich zeigenden Konflikt-Situationen, dem Kampf, dem Streit, der Trauer oder ähnlichen Themen in Familien oder Einzelpersonen liegen.

Bei diesem Hinschauen wird deutlich, dass hinter jedem Reizthema eine Geschichte steht, die mindestens mit einem der Themen wie akuter Überforderung, unerfüllten Ansprüchen oder unverarbeiteten Verlusten aus früherer Zeit  zu tun hat.
Es sind Erlebnisse, die in der Familie bei einem – meist mehreren Personen – traumatische Reaktionen wie Kampf, Flucht oder Verdrängung ausgelöst haben und die den Weg aus dem Trauma noch nicht gefunden haben. Erfahrungen, die noch keine vollständige seelisch-körperliche Integration und damit  wertfreien Abschluss gefunden haben.

Eine wesentliche Voraussetzung für den Coach* ist ein Maß an Eigenerfahrung, das Ihn/Sie in seiner Selbstannahme und seiner persönlichen Geschichte sicher macht.
Es ist notwendig, die Klarheit mit Sich selbst, seinen Eltern, seiner ganzen Herkunft zumindest soweit erlebt zu haben, dass seelisch-körperlich erfahren wurde, wie Erlebnisse, Verluste, Schicksalsschläge integriert und damit befriedet werden können.

Es geht in sehr vielen der familiären bzw. persönlichen Konflikt-, Reiz- Streitthemen für jede einzelne Person oft zunächst um diese eigene, stabile Position und darum, diese mitsamt des jeweiligen Themas zu behalten – oder wieder zu finden - , anstatt von alten Geschichten und Gefühlen eingeholt und dominiert zu werden.

Dann ist es möglich mit seinem Gegenüber im Kontakt zu bleiben, anstatt sich selbst überfordert, falsch beurteilt oder unverstanden usw. zu fühlen.

*Ausgebildet in Familien Coaching Professional®



Mehr über Familien Coaching Professional® unter Axel Doderer : www.fam-coach.de









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